Süddeutsche Zeitung

"Wer schauspielern will, muss leiden. Zumindest, wenn es nach Bernard Hiller geht, einem so namhaften wie umstrittenen Schauspielcoach, der in seinen Kursen die Teilnehmer an ihre emotionalen Grenzen bringt. Chance zur Selbstfindung oder bloße Manipulation? Die Dokumentation von Susanne Bohlmann fällt kein Urteil über die autoritären und befremdlichen Methoden. Schonungslos zeigt sie die Brutalität einer Branche auf, die mit dem Glitzer der Traumfabrik Hollywood lockt. Unglaublich und bestürzend zugleich."

 

ARTESHOCK / filmmagazin"Die Kamera fängt das Geschehen – zwischen Farbe und Schwarz­weiß wechselnd – mal in der nüch­ternen Totalen, mal in hoch­e­mo­tio­nalen Nahauf­nahmen ein. Hierbei haben insbe­son­dere die Close-ups, von inein­ander verkeilten, mit sich und dem Gegenüber bis in die letzte Faser ihres Seins ringenden Körpern eine emotio­nale Wucht, die in manchen Momenten, an Martin Scorseses Boxer­drama Wie ein wilder Stier (1980) gemahnt." 

 

Programmkino

"Die faszinierende Doku zeigt, wie weit Menschen gehen, um glücklich und erfolgreich zu werden. Im Mittelpunkt stehen die Teilnehmer an einem Schauspielworkshop und ihr Coach, der sie anleitet und so lange manipuliert, bis sie aus sich herausgehen. Der Seelenstriptease ist gewollt. Wer nicht dazu bereit ist, fliegt raus. Susanne Bohlmanns Film polarisiert: Ist der Schauspielcoach Bernard Hiller ein Guru oder ein Scharlatan? Hier wird nach Kräften geschrien, getobt und geweint, doch fast alle sind glücklich damit. Warum eigentlich? Nicht nur angehende und aktive Schauspieler, sondern auch alle, die sich für Therapien und Karrierecoaching interessieren, sollten diesen Film sehen, der manchmal wehtut, weil er unbequeme Wahrheiten zeigt." Lesen Sie die ganze Kritik hier

 

filmportal"Susanne Bohlmann ist die erste, die in Hillers Workshops filmen durfte. Ihre Bilder bringen die emotionalen Extremsituationen in den Seminaren ungefiltert auf die Leinwand. Bohlmann enthält sich klug jeden direkten Kommentars. Die Fragen entstehen beim Zuschauer ganz von selbst: Brauche ich Führung, um glücklich zu werden? Wo beginnt Machtmissbrauch? Warum lassen Menschen sich derart manipulieren und erniedrigen? Und was sagt das über unsere Gesellschaft und ihre Werte aus?"

 

Kino.de"Regisseurin Susanne Bohlmann („Heimspiel“) wirft einen Blick in den Alltag der Schauspielkurse von Bernard Hiller. Ganz selbstverständlich ist das nicht, denn eigentlich gilt in Hillers Masterclass dieselbe Regel wie im „Fight Club“ — niemand spricht über den „Fight Club“. Die Dokumentation „Pink Elephants“ zeigt die polarisierenden Methoden von Hiller und illustriert, was es kostet, den Traum vom Starruhm zu erreichen."

 

Psylife / Magazin"Eine aufwühlende und verstörende Dokumentation über den Schauspiel- und Erfolgscoach Bernard Hiller und seine Masterclasses, in denen sich eindrucksvoll psychologische Phänomene wie Gruppendynamik, Autoritätsgehorsam aber auch extreme Emotionen aller Art aus nächster Nähe beobachten lassen."

 

CASTmag„Der Film ist großartig und erschreckend!"

 

Filmdienst

"Der Glaube an eine „Heldenreise“ schwindet bald, stattdessen registriert die unaufdringliche Kamera, wie die zu Disputen führen, die mehrere der Helferinnen zum vorzeitigen Abbruch treiben. Daneben macht der Film aber auch deutlich, wie tief verwurzelt das Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit ist und zeigt eindringlich die Distanz auf, die durch fehlende geteilte Seherfahrungen entsteht."

 

 

Wilmaa "Durch die Begleitung der Reise und des Konflikts gelingt Bohlmann, das Wesentliche der Situation Svens zu erfassen: seine Einsamkeit in einer von optischen und akustischen Reizen abgeschlossenen Innenwelt und die Gründe dafür, nicht genug vertrauen zu können."

 

FEATVER / Die besten Dokus online

"Dieser einfühlsame Film zeigt wie schwierig es ist zu kommunizieren, wenn man sich nicht in die Welt des anderen hineinversetzen kann."

 

Tv Today

"Filmemacherin Susanne Bohlmann dokumentiert die aggressive Verzweiflung eines Mannes, der durch seine Krankheit zunehmend in Einsamkeit gefangen ist."

 

piqd

"(...)In quälenden Dialogen wird gezeigt, wie schwierig es wirklich ist, zu kommunizieren und sich in die Welt von Sven hineinzuversetzen."

 

Cinema

Schmerzhafte Reise, die die Sinne schärft"

Focus online

"Regisseurin Susanne Bohlmann vermittelt in "Mein härtester Weg – Pilgern nach Santiago de Compostela" einen realistischen Eindruck von der Erfahrung, den Jakobsweg zu laufen. Dass es sich zunächst einmal um ein einmaliges Naturerlebnis handelt, unterstreichen besonders die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. An verschiedenen Stationen des Jakobswegs fängt Bohlmann aber auch Stimmungen und Momente ein, die den jeweiligen emotionalen und physischen Kampf der Pilger und ihre persönliche Entwicklung während der Wanderschaft widerspiegeln. Sie gehen alle den selben Weg, aber jeder legt eine ganz eigene Reise zurück."

 

 

 

Jury / Filmfest Emden-Norderney

"Berührende Langzeit-Doku über ein Ehepaar in Niedersachsen, das über Jahrzehnte vom Bau eines eigenen Schiffes und einer Weltumseglung träumt und diesen Traum – fast – in die Tat umsetzt.(...) In beeindruckend intimen Interviews und zahlreichen privaten Film- und Foto-Dokumenten erzählt Regisseurin und Drehbuchautorin Susanne Bohlmann eine berührende Liebesgeschichte und von dem lebenslangen Streben nach Freiheit und Ungebundenheit."

 

"Klabauterkiste" / Online-Magazin

"Die Doku zeigt die Geschichte aus sehr persönlichem Blickwinkel.

So erlaubt der Film tiefe Einblicke in die Hintergründe des Bootsbau-Projektes. Durch diese Nähe kommt man gar nicht umhin, beim Stapellauf der To.Pas mitzufiebern. Richtig spannend wird es beim Wassereinbruch an der Wellendichtung bei der Jungfernfahrt, bei dem die Kamera immer hautnah dabei ist. Aber gehen die beiden auch auf große Fahrt mit ihrer To.Pas? Aber auch wegen dieser Frage ist der Film jedem, der ein solches Projekt plant, nur wärmstens zu empfehlen. Man kann viel von der sympathischen Familie lernen: Durchhaltevermögen auf der einen Seite, aber auch die Erkenntnis, dass bei einem solchen Bootsbau der Weg (auch) das Ziel sein sollte."